Hola, ich bin Walter – mein Motto ist:
„Wissen ist begrenzt, Ideen sind es nicht“

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Meine traditionelle Bogenwelt
Ich baue sehr individuelle Bögen, keine auf Vorrat, sondern nur auf Wunsch und passend zur Person. Ich selber schieße einen selbstgebauten Holzbogen – das intuitive Schießen mit selbstge­fertigten und exakt getunten Pfeilen bringt eine gute Trefferquote. Das Schießen unterstütze ich mit Meditation und Asthanga - Yoga.  Wenn ich meinen Bogen schieße, finde ich Ruhe, kann loslassen und mich auf das Wesentliche konzentrieren, den Augenblick wahrnehmen – einfach den Zen-Zustand erreichen. Das alles tut Körper, Geist und Seele gut und stärkt Nacken-und Rückenmuskulatur.
Um solch ein Leben zu führen und mit Gleichgesinnten zu teilen, habe ich lange nach einem geeigneten Ort gesucht. Ich fand ihn in Monas Barranco del Cura - meinem „El Paraiso“

 

1 Walter ganz entspannt
2 Atelier

Liebe Gäste,
ich möchte mit Ihnen dieses Stück vom Paradies teilen und heiße Sie hier in meiner Welt ganz herzlich willkommen.

Intuitives und meditatives Bogenschiessen
 
Seit Dezember 2016 ist der 3-D Bogenparcours mit 21 Scheiben eröffnet. Die max. Schießdistanz beträgt 47 m, es kann geradeaus, bergauf und bergab geschossen werden.
 

7 Walter

Grundkurs intuitives Bogenschießen
 


Intuitives Bogenschießen für Kinder auf Scheiben


Bogenschießen für Fortgeschrittene im Parcours (kein Unterricht)


Meditatives Bogenschießen als Einstieg in einen guten Tag

Bogenbaukurs
Ich sehe den traditionellen Bogenbau als eine Kunst, mit der Sie etwas Greifbares und Lebendiges schaffen - einen Freund, den selbstgebauten Bogen.

5 Walter am Bogenbauen
6 Walter draußen am Bogenbauen

Ich würde mich sehr freuen, mit Ihnen mein Wissen und meinen Enthusiasmus teilen zu können und Sie auf Ihrem Bogenweg zu begleiten. In meinem Atelier ""El Paraiso" in einer Landschaft wie zu Winnetous Zeiten, wo Ruhe, Gelassenheit und Besinnung herrscht, wird für Sie alles vorbereitet sein. Um eine optimale persönliche Betreuung gewährleisten zu können, unterrichte ich nur maximal 2 Personen gleichzeitig. Während der Unterrichtspausen besteht die Möglichkeit, zur Entspannung mit zur Verfügung gestellten Bögen auf dem Bogenplatz zu schießen. Draußen unterm Pfefferbaum in meinem „grünen Salon“ können Sie bei einem Getränk in Bogenliteratur blättern oder in historischen Büchern etwas über alte Epochen und traditionelle Völker erfahren.
 

Kursinhalte:

Vorkenntnisse sind nicht nötig, die Werkzeuge für den Bogenbau werden den Seminarteilnehmern zur Verfügung gestellt.

Preise :

Kleine Snacks und nichtalkoholische Getränke sind im Preis inbegriffen.
Kinder unter 14 Jahren auf Anfrage. 

Wo findet man mich ?
Walter
Barranco del Cura, 28
35138 Mogán
Tel.: +34 928  725032
lohu@live.de
 

Stimmen und Eindrücke von unserem Bogenplatz :
 

Ein besonderer Urlaub

Für den Sommer 2015 hatten wir ein Abenteuer geplant. Unsere beiden Söhne sind dieses Jahr 6 und 10 Jahre alt geworden. Wir wollten, dass beide einen besonderen Urlaub erleben, bevor sie  die nächsten großen Schritte in die Welt machen. Einer kommt nach den Ferien in die fünfte, der andere in die erste Klasse. Für beide sollte also etwas Neues beginnen. Und dieses Neue sollten sie schon vorher feiern dürfen, mit allen Sinnen offen hineinstürmen.
Durch Zufall hatte ich im Jahr vorher einen Mann kennengelernt und bei ihm mit vielen anderen bei nasskaltem Wetter einen Einführungsnachmittag in intuitivem Bogenschießen belegt. Es war eine von den Begegnungen, die einen verändern. Sowohl die Bögen und Pfeile, die er selbst baute als auch die Art des Mannes ließen mich nicht los, und so merkte ich mir, wo er lebt. Gran Canaria. Der Mann heißt Walter Arndt.
Ganz schön weit weg. Man müsste planen. Man müsste fliegen. Im Winter 2014 sahen wir uns die Bilder im Internet an. Es reicht, Gran Canaria und Bogenschießen in die Suchmaske einzugeben. Wir waren alle begeistert und beschlossen, den Urlaub auf vier Wochen auszudehnen. Einziger Wermutstropfen war dabei, dass mein Mann nicht mitkommen konnte. Trotzdem war er von Anfang an derjenige, der dafür sorgte, dass es nicht nur ein Plan blieb.
Es gelang mir nicht, vorher herauszufinden, ob Walter überhaupt Zeit für uns hatte, wir wollten unbedingt auf diese Insel. Und alles was wir dann erleben durften, hätten wir sowieso niemals planen können.
Meine Bedingung an die Kinder war, dass wir keine Tablets mitnehmen würden, sie sollten offen sein, es sollte ihnen notfalls todlangweilig sein, aber ihre Sinne sollten die neuen Reize begreifen können und nicht in Minecraft Welten oder Filme abgetaucht sein. Dafür muss man leiden, Mama muss leiden, denn tatsächlich sind meine Kinder ruhiger, wenn man die Reibung zwischen ihnen durch solche Hilfsmittel verhindert. Da muss noch Stress von den letzten Grundschultagen und den letzten Kindergartentagen abgebaut werden. Wir haben immer versucht, dieses Ausweichen auf elektronische Babysitter sehr gering zu halten, jetzt war diese Option ganz weggefallen. Ich hatte kein Druckmittel mehr. Aushalten war angesagt, Launen des Großen und des Kleinen und meine eigenen.
Und dann war der große Tag da. Wir waren so aufgeregt, fanden den Weg vom Flughafen zum Barranco, Barranco ist das spanische Wort für Schlucht. Wir ließen uns von der Autobahnfahrt durch wüstenartige Landschaft mit immer wieder gleichen Bausünden nicht abschrecken, wir wussten, auf uns wartete ein kleines Paradies am Ende des Weges. Den Weg muss man durchhalten, egal was die Stoßdämpfer eines Mietwagens dazu sagen. Wir hielten vor dem Tor und stiegen aus, atmeten zum ersten Mal Barranco - Luft.
Der erste, der uns begegnete, hinter seinem Häuschen unter dem rosa Pfefferbaum, war Walter.
Walter hat sich uns drei betrachtet und spontan beschlossen, mit uns ein Steinzeitprojekt zu versuchen. Es schien genau das richtige für uns zu sein, von allem etwas. Unsere erste Aufgabe war, einen Park zu besuchen, in dem dargestellt wurde, wie die Ureinwohner, die Guanchen, gelebt hatten.
Die zweite Aufgabe war, Material zu sammeln. Dafür machten wir einen Ausflug tiefer in den Barranco hinein, sammelten graue, rote und weiße Steine. Alle aus unterschiedlichen Gesteinsschichten. Mit den einen konnte man schneiden oder Spitzen daraus hauen, andere waren unser Schleifpapier.
Für alle Vorbeiwandernden wurde ein Schild aufgehängt, Steinzeitprojekt, mit unseren Namen darauf und ein mit Steinen ausgeschnittenes kleines Mammut aus Papier, das meine zwei Jungs noch schön anmalten.
Es war toll, wir tasteten uns in Etappen voran. Als erstes durften wir Haselnussrohlinge formen, unsere Pfeile. Wir alle bekamen ein Gefühl dafür, dass etwas Zeit braucht zu entstehen. Man bekommt Blasen an den Händen von dem einfachen Keil aus Obsidian, der als Axt diente. Er hat keinen Griff, nur ein bisschen Leder zum Festhalten, und damit wird das Bogenholz in Form gehauen. Die Federn werden mit Birkenpech befestigt. Birkenpech ist nur flüssig, wenn es sehr, sehr heiß ist. Man sitzt also am Lagerfeuer im August auf Gran Canaria und probiert aus, wann Birkenpech flüssig ist und Federn noch nicht brennen. Es hat so viel Spaß gemacht. Wenn wir nur einen Tag frei hatten, fieberten die Kinder durch ihn hindurch, denn morgen wartete die nächste Überraschung auf uns. Wir durften Gänsefedern nach rechtem und linkem Flügel sortieren und zuschneiden, den Bogen aus Pfefferholz weiter bearbeiten und eine Sehne aus Hanf und Flachs herstellen. Der Köcher aus Ziegenfell wurde eine Hausaufgabe.
Es war ein Projekt, an dem wir alle mitwuchsen. Walter hielt über alle und alles seine schützenden Hände und verhinderte jedes Misslingen. Natürlich bekamen wir auch Unterricht, mein Kleiner zeigte Walter schon am Abend vorher, wie man das macht und verschoss in seinem unvergleichlichen Apachen-Stil auf einem Knie dutzende von imaginären Pfeilen.
Walter konnte die tollsten Suppen und Fische und Kartoffeln am Lagerfeuer zaubern. Die Messlatte aller Dinge wurde Walter.
Es gab auch Tränen, Unverständnis und Enttäuschung. Der Große traf einen Kaktus, der Kleine wollte sich nichts sagen lassen, die Sehne riss, ein Pfeil ging verloren, mein Bogen zerbrach fast.
Trotzdem wird, glaube ich, niemand mehr daran zweifeln, wie gelungen dieser Urlaub war. Wir waren alle drei glücklich an diesem Ort zwischen den zerklüfteten Lavafelsen, auf die nachts die Sternschnuppen regneten.
Mein Kleiner hat im Flieger nach Hause seinen Abschiedsschmerz zusammengefasst:
Mama, ich habe Walter-weh.
Sein Amulett aus rotem Obsidian zieht er nicht aus.
Der Große baut im Garten eine Bogenbauhütte.
Gekocht wird auch zu Hause über offenem Feuer und gewandert wird mit Fluflu-Pfeilen, die anders als unsere Pfeile mit Stein und Knochenspitzen nur einen Gummistopfen haben, aber im blauen Himmel wunderschön aussehen.
Danke an alle Barranco Bewohner und besonders an Walter für diese unvergessliche Zeit.

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1 3 unterer Teil des Bogenparcours
1 1a selbstgebauter Bogen und Köcher

Mona Janke
info@finca-gran-canaria.com
Tel.: +34 928 153059
Handy/whatsapp: +34 619710027

18.6.  17